Integrative Gestalt- und Körpertherapie

Offene Gestalten halten uns. Greifen wiederholt nach uns. Hindern, können lähmen, ja ganz und gar erschöpfen – manchmal sogar unbemerkt.

Offene Gestalten zeigen sich – mal subtil und leise, mal deutlich und laut.

Sie zeigen sich im Innen wie im Außen.

Offene Gestalten sind Fesseln der Vergangenheit, die uns in uns selbst gefangen halten

 

 

 

In der integrativen Gestalt- und Körpertherapie

legen wir Gestalten offen, die dich davon abhalten, dich in der Gegenwart zu erfahren. Dafür beginnen wir mit dir im Hier und Jetzt. Denn die Geschichte eines Menschen wird im gegenwärtigen Moment spür-, hör- und sichtbar.

Hier und Jetzt können wir unser Innen mit dem Außen verbinden. Können nachnähren, was hungrig geblieben ist. Uns selbst halt geben, dem Schmerz Achtung und Demut schenken.Träume und Sehnsüchten Raum geben, die wir übersehen haben und die ungestillt geblieben sind. Hier und jetzt ist es möglich, innere Glaubenssätze zu zerschlagen und handlungsfähig zu werden.

Wir sind überzeugt, dass offene Gestalt sich nicht nur aufdrängen, um vor erneuten Verletzungen zu schützen, sondern die offenen Gestalten wollen geschlossen werden, damit dein persönliches Wachstumspotential sich entfalten kann.

Neben der aufdeckenden Tätigkeit, lädt dich der gestalt- und körpertherapeutische Ansatz ein, ins Unbekannte zu springen. Denn, um Neues willkommen zu heißen, bedingt es Altes loszulassen.

Das ist ein wunderbares Wagnis

Unser Ansatz und Seminare

Unser therapeutischer Ansatz und die Struktur der Seminare sind aus dem therapeutischen Institut Berlin entstanden. Das wir die Strukturen der Seminare weiter in die Welt  tragen dürfen, sehen wir als ein großes Geschenk und als ein wesentlichen Aspekt ihrer Haltung, gegenüber Wachstum und Heilung, an. Das uns mit Demut und Dankbarkeit erfüllt.

Die ersten zwei Jahre der Ausbildung waren geprägt von einer Synthese aus therapeutischer Selbsterfahrung, und spirituellem Wachstum. Dieses war eine magische Reise ins Innere, das uns zum Einen mit ganz wesentlichen Aspekten des Mensch-Seins in Berührung und zum Anderen in unser Wachstumspotential gebracht hat.

Das Erfahren "Behar-Kremers" eigenen Gestalt- und körpertherapeutischen Stils wurde somit zur  psychotherapeutischem Grundlage, um vielfältige Theorien und Konzepte von Gestalt-, fernöstlicher Lebenspraxis - und Körpertherapie zu verstehen und letzlich zu integrieren. Dieser Aufbau zeigt für uns eine grundlegende Haltung:
1. Das Lernen ein zirkulärer Prozess ist, der aus Erfahren, Verlernen, Gestalten und Integrieren besteht. Dieser ganzheitlicher Prozesse besteht aus aufeinanderfolgende  und wiederkehrende Phasen, die Körper, Geist und Seele berühren.
 
2. So lange wir Menschen unverheilte Wunden unversorgt lassen, Abgespaltenes nicht zu lassen, ist der Mensch nicht in der Lage vielfältige Wirklichkeiten zu zulassen. Denn sein Mechanismus grenzt abgespaltene Wirklichkeiten schon vor dem möglichen Auswählen ab.
 
3. Das Gestalttherapie nicht zu einer fixierten Methode wird, bedingt ein wirkliches Einlassen auf dem Moment und einer Haltung gegenüber dem radikalen Respekt des Seins. Dafür haben auch Therapeut*innen die Verpflichtung, sich zu verbinden, abgespaltenes zu integrieren und lebenslang in eigenen Räumen zu lernen, durch Slebsterfahrung, Super-, intervision und Weiterbildungen.